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Zugführerwahlen - Löschzug Frauenberg bestätigt Zugführung
Zugführerwahlen - Löschzug Frauenberg bestätigt Zugführung
Datum: 11.11.2010

Zum Wohl der Bürger und des Vereins Löschzug Frauenberg bestätigt Zugführung für weitere sechs Jahre  Für weitere sechs Jahre wurde am vergangenen Mittwoch Brandmeister Wolfgang Eberl als Zugführer des Löschzuges Frauenberg der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut bestätigt. Im gleichen Zeitraum bleibt auch Hauptlöschmeister Martin Hans als sein Stellvertreter im Amt. Ein eindeutiges Wählervotum der 32 anwesenden aktiven Mitglieder des Löschzuges war eindrucksvoller Beleg für die herausragende Arbeit der Zugführung seit ihrer erstmaligen Wahl im Jahre 1998.  
Stadtbrandrat Erich Gahr, der zusammen mit der vollständig anwesenden Führungsspitze der Gesamtwehr die Wahl leitete, bedankte sich bei den gewählten Kameraden und teilte uneingeschränkt die Einschätzung der Wähler, dass die Zugführung des 9. Löschzuges der Stadt verlässlich und überaus engagiert ihren Dienst zum Wohl der Bürgerschaft und des Vereins verrichtet. Gahr betonte, dass ohne den unermüdlichen Einsatz von Zugführer Eberl das einst marode Gerätehaus in Frauenberg wohl aufgegeben hätte werden müssen. Mit ihm an der Spitze haben die Mitglieder des Löschzuges in der abgelaufenen Wahlperiode in rund 2000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden das Gebäude umfassend saniert und so zu einem Schmuckstück verwandelt.
Zugführer Eberl gab seinerseits zu, dass er jedesmal aufs neue mit Stolz das Gerätehaus in seiner heutigen Substanz betritt. Dass die Zahl der Mitglieder mit 38 aktiven Kameraden einen neuen Höchststand erreicht hat, war mitausschlaggebend für seine erneute Kandidatur. Mit Freude habe er im letzten von der Feuerwehr ausgerichteten Dorffest beobachten können, wie diese Kameraden zusammen mit den passiven und fördernden Mitglieder und den Frauen alle an einem Strang gezogen und so ein großartiges Erscheinungsbild abgegeben haben. Der Löschzug habe im Stadteil Frauenberg-Auloh großes Ansehen erworben und sei auch im gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Der stellvertretende Zugführer Hans hat sich die Entscheidung zur Weiterführung seines Amtes nicht leicht gemacht. Das oft zeitintensive Engagement in der Feuerwehr ist mit den Verpflichtungen in Beruf und Familie phasenweise nur schwer in Einklang zu bringen. Dennoch sei ihm der Löschzug ans Herz gewachsen. Er appellierte an das Bewusstein der Kameraden, dass alle Mitglieder zusammen die Feuerwehr bilden und die Zugführer alleine auf verlorenem Posten stünden. Anhand des Einsatzes bei einem kürzlich zu löschendem Werkstattbrand in Frauenberg stellte er auch die Bedeutung der dezentralen Struktur der Feuerwehr heraus. Ohne das rasche Eingreifen des ortsansässigen Löschzuges wäre ein weitaus größerer Schaden entstanden.


Eine abschließende Brotzeit, zu der auch die nicht wahlberechtigten passiven und fördernden Mitglieder sowie drei junge Anwärter eingeladen waren, beendete die im ehemaligen Schulhaus in Frauenberg durchgeführte Versammlung.
 

Die im Amt bestätigten Zugführer zusammen mit der Führungsspitze der Gesamtwehr (v.l. Stadtbrandrat Ericht Gahr, Stadtbrandinspektor Thomas Herzer, Zugführer Wolfgang Eberl, Vorsitzender Erich Hackl, stv. Zugführer Martin Hans, stv. Vorsitzender Manfred Daniel)  

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